SCHWEIZER STEUEROPTIMIERUNG 2026 · ESTV & AHV 21

Säule 3a Steuern sparen 2026: Kantons-Tabelle & gestaffelter Bezug ab 60

Kurzantwort (Stand 2026): Wer in den Schweizer Kantonen mit der Säule 3a Steuern sparen möchte, reduziert mit dem Maximalbeitrag von CHF 7'258 seine Einkommenssteuern gemäss unserer Kantons-Tabelle jährlich um CHF 1'200 bis CHF 2'700 (Selbstständige bei CHF 36'288 bis zu CHF 12'000+). Den zweiten grossen Steuerhebel aktivieren Sie beim Bezug ab Alter 60: Ein gestaffelter Bezug über 3 bis 5 Konten spart zusätzlich CHF 8'000 bis CHF 14'500 Kapitalauszahlungssteuer.

1. Jährliche Steuerersparnis 2026 nach Schweizer Kanton (Kantons-Tabelle)

Jeder in die gebundene Vorsorge eingezahlte Franken reduziert Ihr steuerbares Einkommen bei Bund, Kanton und Gemeinde genau an der Spitze Ihrer Progression (Grenzsteuersatz). Zudem bleiben sämtliche Zins- und Dividendenerträge während der gesamten Anlagedauer einkommenssteuerfrei, und das angesparte 3a-Vorsorgeguthaben unterliegt in keinem der 26 Kantone der Vermögenssteuer.

Die folgende Kantons-Tabelle zeigt die jährliche und kumulierte Steuerersparnis für das Steuerjahr 2026 bei Ausschöpfung des ordentlichen Maximalbeitrags von CHF 7'258 sowie bei Kombination mit dem neuen nachträglichen Einkauf (Art. 7a BVV 3, total CHF 14'516 Abzug):

Kanton (Hauptort) Ersparnis/Jahr (Eink. CHF 90'000) Ersparnis/Jahr (Eink. CHF 140'000) Kumuliert über 30 Jahre (ohne Zins) Mit Nachkauf 2026 (CHF 14'516)
Zug (Zug) CHF 1'198 CHF 1'582 CHF 47'460 CHF 3'164
Zürich (Zürich) CHF 1'705 CHF 2'265 CHF 67'950 CHF 4'530
Luzern (Luzern) CHF 1'655 CHF 2'098 CHF 62'940 CHF 4'196
Aargau (Aarau) CHF 1'684 CHF 2'185 CHF 65'550 CHF 4'370
St. Gallen (St. Gallen) CHF 1'844 CHF 2'323 CHF 69'690 CHF 4'646
Bern (Bern) CHF 2'069 CHF 2'569 CHF 77'070 CHF 5'138
Basel-Stadt (Basel) CHF 2'025 CHF 2'526 CHF 75'780 CHF 5'052
Waadt (Lausanne) CHF 2'163 CHF 2'671 CHF 80'130 CHF 5'342

2. Die 5-Konten-Strategie: Wie ein gestaffelter Bezug ab 60 bis zu CHF 14'500 spart

Gemäss Schweizer Vorsorgerecht (Art. 3 BVV 3 i.V.m. AHV 21) darf ein Säule-3a-Konto frühestens 5 Jahre vor dem ordentlichen Referenzalter 65 (also ab Alter 60 für Männer und schrittweise angeglichen auch für Frauen) bezogen werden. Da ein einzelnes 3a-Konto bei der Altersauszahlung nicht teilbezogen werden darf, sondern immer als Ganzes aufgelöst werden muss, ist ein gestaffelter Bezug über mehrere Gefässe der wichtigste Schlüssel gegen die Steuerprogression. Dabei gilt folgende goldene Regel der 5-Konten-Strategie:

3. Aufschub über das Referenzalter 65 hinaus (bis Alter 70)

Wer über das ordentliche Referenzalter 65 hinaus erwerbstätig bleibt (auch im Teilzeitpensum), darf den Bezug seiner Säule 3a bis maximal zum 70. Altersjahr aufschieben und weiterhin jährlich steuerwirksam einzahlen. Dadurch entstehen bis zu fünf zusätzliche Steuerjahre, um die Auszahlung von 3a-Gefässen und Pensionskassenkapital noch breiter zu staffeln. Kombinieren Sie diese Planung optimalerweise mit unserem Vergleich Bank oder Versicherung sowie der Gegenüberstellung Säule 3a oder 3b.

Wie viel Steuern können Sie in Ihrer Gemeinde konkret einsparen?

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